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Do. 15.11.2018
STAF - Keine neuen Prinzipalgesellschaften und Swiss Finance Branches mehr ab 2019
Im Zuge der Vorlage über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAF) wird die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) die Bundespraxen betreffend Prinzipalgesellschaften und Swiss Finance Branch ab 2019 nicht mehr auf neue Unternehmen anwenden. Quelle: Mitteilung ESTV
Mo. 01.10.2018
Steuervorlage 17 (STAF 17)
Das eidgenössische Parlament hat die Steuervorlage 17 verabschiedet. Nicht mehr akzeptierte kantonale Steuerprivilegien werden abgeschafft. Ferner wird die Besteuerung von Kapitaleinlagereserven bei börsenkotierten Gesellschaften verschärft. Ein Eigenkapitalzinsabzug wird ermöglicht für Kantone, die mindestens eine effektive Gewinnsteuerbelastung von 18.03 % aufweisen; die Dividendenbesteuerung beträgt neu 70 Prozent beim Bund und soll bei den Kantonen mindestens 50 Prozent betragen. Weitere Anpassungen betreffen die Transponierung, Aufdeckung stiller Reserven bei Zu- und Wegzug von Unternehmen sowie Anpassungen bei der pauschalen Steueranrechnung. Quelle EFD
Mo. 01.10.2018
Verwirkung des Anspruchs auf Rückerstattung der Verrechnungssteuer
Der Rückerstattungsanspruch der Verrechnungssteuer soll nicht mehr verwirken, wenn die steuerpflichtige Person spontan oder auf Nachfrage der Steuerbehörde nachdeklariert (NZZ vom 29.09.2018).
Do. 20.09.2018
Luxemburgs Steuerdeal mit McDonald’s verletzt EU-Recht nicht
Die Nichtbesteuerung bestimmter Gewinne des US-Fast-Food-Konzerns McDonald’s in Luxemburg stellt gemäss EU-Kommission aufgrund einer Untersuchung keine unzulässige staatliche Beihilfe dar. Die doppelte Nichtbesteuerung sei auf eine Inkompatibilität zwischen dem luxemburgischen und dem US-Steuerrecht und nicht auf eine Sonderbehandlung durch Luxemburg zurückzuführen (NZZ vom 20.09.2018).
Mi. 19.09.2018
Auslandbussen sollen bei Firmen abzugsfähig werden
Laut Beschluss des Nationalrats sollen künftig für Schweizer Firmen ausländische Strafzahlungen abzugsfähig sein, wenn im ausländischen Rechtsverfahren elementare Verfahrensgrundsätze verletzt wurden, wenn das Delikt der Schweizer Firma in der Schweiz nicht strafbar wäre oder wenn die ausländische Busse über dem Höchstmass liegt, das in der Schweiz für das gleiche Delikt fällig gewesen wäre. Das Geschäft geht zurück an den Ständerat (NZZ vom 19.09.2018)
Di. 11.09.2018
Unternehmensabgabe für Radio und TV: Bildung von Unternehmensabgabegruppen und Zusammenschlüssen autonomer Dienststellen von Gemeinwesen
Gemäss dem Bundesgesetz über Radio und Fernsehen (RTVG) erhebt die ESTV ab dem 01.01.2019 die Unternehmensabgabe. Dienststellen von Gemeinwesen sowie Unternehmen unter einheitlicher Leitung mit mindestens 30 Mitgliedern können sich für die Entrichtung der Unternehmensabgabe zu einer Gruppe zusammenschliessen. Die Umsätze der angeschlossenen Mitglieder werden für die Tarifbestimmung zusammengerechnet und die Gruppe erhält nur eine einzige Rechnung.

Die Anträge für die Gründung einer Gruppe per 01.01.2019 können online über «www.suissetax.estv.admin.ch» ab dem 10.09.2018 eingereicht werden. Anträge, die nach dem 15.01.2019 eintreffen, werden erst im Folgejahr, d.h. per 01.01.2020 wirksam. Quelle: Mitteilung ESTV
Mo. 10.09.2018
Verordnung zur Versandhandelsregelung tritt auf den 1. Januar 2019 in Kraft
Die Verordnung zur Versandhandelsregelung tritt auf den 1. Januar 2019 in Kraft. Das hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 15. August 2018 beschlossen. Damit werden alle Teile der Teilrevision des Mehrwertsteuergesetzes umgesetzt sein. Mit dem Inkrafttreten dieser Regelung entfällt für Schweizer Unternehmen ein Wettbewerbsnachteil gegenüber Unternehmen, die aus dem Ausland Waren in die Schweiz versenden. Quelle: Mitteilung ESTV
Fr. 31.08.2018
Abgabepflicht bei der Unternehmensabgabe für Radio und Fernsehen
Nur mehrwertsteuerpflichtige Unternehmen mit Sitz, Wohnsitz oder Betriebsstätte in der Schweiz sind der Unternehmensabgabe für Radio und Fernsehen unterstellt. Unternehmen ohne Sitz, Wohnsitz oder Betriebsstätte in der Schweiz, die der Schweizerischen MWST unterstellt sind, müssen hingegen keine Unternehmensabgabe für Radio und Fernsehen entrichten. Dies geht aus dem erläuternden Bericht zur Radio- und Fernsehverordnung hervor. Die Verordnung tritt am 1.1.2019 in Kraft. Quelle: Mitteilung ESTV
Di. 14.08.2018
Die Eidgenössische Steuerverwaltung erhebt Beschwerde an das Bundesgericht
Die Schweiz wurde im Rahmen der Steueramtshilfe mit ausländischen Anfragen konfrontiert, die auf Bankkundendaten basieren welche anlässlich einer deutschen Razzia gesammelt wurden. Ob die Schweiz die verlangten Informationen in diesem Fall liefern darf, ist umstritten. Das Bundesverwaltungsgericht hatte Ende Juli entschieden, dass im vorliegenden Fall dem Informationsaustausch nicht stattgeben werden kann. Die Eidg. Steuerverwaltung hat nun jedoch beschlossen, den Fall ans Bundesgericht weiterzuziehen da es sich um einen wegweisenden Entscheid handelt (NZZ vom 11.08.2018).
Mo. 13.08.2018
Wichtige Information zur Korrekturabrechnung MWST auf Papier
Die ESTV hat ihre elektronischen Systeme weiter ausgebaut, was eine weitgehend automatisierte Verarbeitung von Daten erlaubt. Neu werden auf Papier erstellte Korrekturabrechnungen ebenfalls automatisch verarbeitet. Dazu müssen sie das von der ESTV bestimmte Format aufweisen. Nicht offizielle Korrekturabrechnungsformulare und andere Zustellformen (z. B. E-Mail, Fax, usw.) werden von den Informatiksystemen der ESTV nicht mehr verarbeitet und können nicht mehr entgegengenommen werden. Ebenfalls nicht mehr entgegengenommen werden offizielle Korrekturabrechnungsformulare, bei denen die Abrechnungsperiode manuell abgeändert wurde.
Di. 10.07.2018
Zeitgleiche Dividendenverbuchung in Konzernverhältnissen
Das Schweizer Handbuch der Wirtschaftsprüfung erlaubt, dass eine inländische Muttergesellschaft den Beteiligungsertrag ihrer Tochtergesellschaft (d.h. deren im Geschäftsjahr n+1 beschlossene Dividende) bereits im Geschäftsjahr, in welchem die Tochtergesellschaft diesen erwirtschaftet hat, transitorisch als Ertrag verbucht. Falls die Muttergesellschaft die definitive erfolgswirksame Verbuchung dieses Ertrags im Zeitpunkt der Ausschüttung der Dividende vornimmt, stellt dies eine ordnungsgemässe Verbuchung für die Zwecke der Rückerstattung der Verrechnungssteuer sowie für die Durchführung des Meldeverfahrens dar.
Do. 21.06.2018
Abgabe für Radio und Fernsehen
Ab dem 1. Januar 2019 wird die neue geräteunabhängige Abgabe für Radio und Fernsehen bei Haushalten und Unternehmen erhoben. Sie ersetzt die empfangsgeräteabhängige Abgabe, die Ende 2018 ausläuft. In der Schweiz mehrwertsteuerpflichtige Unternehmen mit einem weltweiten Umsatz von CHF 500‘000 unterliegen automatisch der Radio- und TV-Abgabe. Sie erhalten von der Eidgenössischen Steuerverwaltung ESTV automatisch eine jährliche Rechnung.
Mi. 20.06.2018
Erster Austausch länderbezogener Berichte von grossen multinationalen Unternehmen
Ende Juni verschickt die Eidgenössische Steuerverwaltung erstmals länderbezogene Berichte von multinationalen Konzernen an 35 Partnerstaaten. Der Versand erfolgt im Rahmen des sogenannten Country-by-Country-Reportings. Die insgesamt 109 länderbezogenen Berichte enthalten unter anderem Angaben über die weltweite Verteilung der Einkünfte, die entrichteten Steuern und die wichtigsten wirtschaftlichen Tätigkeiten des Konzerns in verschiedenen Ländern. Dieser erste Austausch zur Steuerperiode 2016 erfolgt freiwillig auf Antrag des jeweiligen Unternehmens. Obligatorisch wird die Einreichung der Berichte ab der Steuerperiode 2018.
Di. 19.06.2018
Online-Abrechnung der MWST wird Standard
Als Teil der e-Government Strategie des Bundes wird die Online-Abrechnung der neue Standard für die MWST-Abrechnung sein. Bald wird somit das Papierformular abgelöst. Nur in Ausnahmefällen wird es in Zukunft möglich sein, dieses bei der ESTV zu bestellen und einzureichen.
Do. 07.06.2018
Selbständige versus unselbständige Erwerbstätigkeit
Das Bundesgericht hat betreffend Sozialversicherungsrecht in ständiger Rechtsprechung festgehalten, dass die Frage, ob eine selbständige oder unselbständige Tätigkeit vorliege, aufgrund der wirtschaftlichen Gegebenheiten zu beurteilen ist und immer eine Gesamtbetrachtung vorzunehmen ist. Sofern das Unternehmerrisiko gering ist, so spricht dies für eine unselbständige Erwerbstätigkeit. Dies ist namentlich dann der Fall, wenn eine Psychotherapeutin eine komplette Infrastruktur mitbenützen darf und somit keine namhaften Investitionen entrichten muss. Nachdem die Psychotherapeutin zudem gegenüber dem Auftrag- respektive Arbeitgeber weisungsgebunden ist, schloss das Bundesgericht auf eine unselbständige Erwerbstätigkeit. BGE 9C_308/2017.
Di. 05.06.2018
Besteuerung von Geschäftsautos für private Zwecke
Nach dem Ständerat befürwortet auch der Nationalrat eine pauschale Besteuerung von privat genutzten Geschäftsautos. Gemäss der nun überwiesenen Motion soll die gesamte private Nutzung über eine Pauschale besteuert werden und die heute komplizierte Regelung vereinfacht werden (NZZ vom 30.05.2018).

Di. 05.06.2018
Verrechnungssteuer
Der Nationalrat hat einer Änderung zugestimmt, dass bei nicht deklarierten Einkünften die Verrechnungssteuer zurückerstattet wird sofern fahrlässig gehandelt wurde. Eine Nachdeklaration soll zudem nicht nur bis zum Ablauf der Einsprachefrist gegen die Veranlagung möglich sein sondern auch danach. Weiter hat der Nationalrat auch eine Rückwirkung beschlossen (NZZ vom 30.05.2018).
Di. 22.05.2018
Verknüpfung der Steuerreform und AHV
Die Wirtschafts- und Abgabekommission des Ständerats möchte die Steuerreform mit der Sanierung der AHV verbinden. Das Konzept sieht dabei vor, dass die AHV rund 2 Mrd. zusätzliche Einkünfte erhalten soll. Die Steuerreform soll es den Kantonen ermöglichen, Dividenden von Beteiligungen mindestens zur Hälfe statt wie bisher mit mindestens 70 % als Einkommen zu versteuern. Beim Bund soll es bei den vorgesehenen 70 % bleiben. Zudem soll ein Eigenkapitalabzug möglich sein, sofern der Kanton eine gewisse Besteuerungshöhe (allenfalls 18 %) kennt. Zudem soll das Kapitaleinlageprinzip verändert werden, sodass bei einer Ausschüttung aus den Kapitaleinlagereserven auch ein bestimmter Anteil von Gewinnreserven auszuschütten ist. Die übrigen Punkte (Patentbox, F & E Abzug) dürften gemäss der Botschaft des Bundesrates übernommen werden. Die Details dazu sowie weitere offene Fragen will die WAK nächste Woche klären (NZZ vom 17.05.2018).

Do. 26.04.2018
Vorschlag des Bundesrates zur Abschaffung der Inhaberaktien stösst auf Kritik
Der Bundesrat reagierte auf die Kritik der OECD zur Steuertransparenz und schickte diesen Januar eine Gesetzesrevision in die Vernehmlassung. Die Regierung schlug unter anderem die Abschaffung von nichtbörsenkotierten Inhaberaktien vor und bekräftigte ihre Absicht, künftig in gewissen Fällen auch Steueramtshilfe zu leisten, wenn die Anfragen auf gestohlenen Daten beruhen, sofern der anfragende Staat die Daten nicht direkt vom Dieb erhalten hat. Die Vernehmlassungsfrist ist nun abgelaufen und die Vorlage des Bundesrats dürfte so kaum mehrheitsfähig sein (NZZ vom 25.04.2018).
Do. 19.04.2018
Änderungen bei der Quellenbesteuerung treten 2021 in Kraft
Das am 16. Dezember 2016 verabschiedete Bundesgesetz über die Revision der Quellenbesteuerung des Erwerbseinkommens tritt zusammen mit mehreren darauf basierenden Verordnungsänderungen am 1. Januar 2021 in Kraft. Das hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 11. April 2018 beschlossen. Damit erhalten die Kantone und die Wirtschaft genügend Zeit, um die notwendigen Anpassungen vorzunehmen. Die Reform bezweckt den Abbau von Ungleichbehandlungen zwischen quellenbesteuerten und ordentlich besteuerten Personen.
Do. 29.03.2018
Bundesrat für Rückerstattung der Verrechnungssteuer auch bei unvollständiger Steuererklärung
Die Verrechnungssteuer soll auch dann zurückerstattet werden, wenn die Einkünfte in der Steuererklärung fahrlässig nicht deklariert wurden. Das hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 28. März 2018 beschlossen und die Botschaft ans Parlament verabschiedet.
Fr. 09.02.2018
Steuerreform soll nicht mehr vors Volk
Die Steuervorlage 17 soll 2020 in Kraft treten. Da die Zeit drängt, will Bundesrat Ueli Maurer im März die Detailvorlage dem Parlament unterbreiten. Stände- und Nationalrat sollen die neue Reform der Unternehmenssteuern in nur zwei Sessionen durchbringen (NZZ vom 08.02.2018).

Mo. 11.12.2017
Vereinfachtes Abrechnungsverfahren
Per 1. Januar 2018 wird das vereinfachte Abrechnungsverfahren, mit welchem Arbeitgebenden zusätzlich zu den Sozialabgaben auch eine Quellensteuer von 5 % abrechnen können, eingeschränkt. Kapitalgesellschaften sowie im eigenen Betrieb mitarbeitende Ehegatten und Kinder sind neu vom vereinfachten Verfahren ausgeschlossen.
Mo. 25.09.2017
MWST-Satz Senkung
Aufgrund der abgelehnten Altersreform wird der Mehrwertsteuersatz per 1. Januar 2018 um voraussichtlich 0.3 Prozentpunkte sinken (Quelle Mitteilung ESTV). Allenfalls wird das Parlament mit einem Dringlichkeitsbeschluss diese Senkung des Mehrwertsteuersatzes aufheben.
Do. 21.09.2017
Quellensteuer-Veordnung
Die in die Vernehmlassung gegebene Verordnung definiert näher, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit nicht-ansässige Quellensteuerpflichtige Anspruch auf eine nachträgliche ordentliche Veranlagung haben. Das Inkrafttreten wird voraussichtlich nicht vor dem Jahr 2020 sein. Quelle: Mitteilung ESTV
Fr. 15.09.2017
Straflose Selbstanzeige
Nach Meinung der Eidgenössischen Steuerverwaltung (EStV) ist eine straflose Selbstanzeige im Zusammenhang mit der Einführung des automatischen Informationsaustauschs ab dem 30. September 2018 für ausländische Bankkonti die vom AiA betroffen sind, nicht mehr möglich. Quelle: Mitteilung der ESTV vom 15.9.2017
Fr. 08.09.2017
Deutlich abgespeckte Steuerreform
Sieben Monate nach dem Volks-Nein hat der Bundesrat eine Neuauflage zur Reform der Unternehmenssteuern in die Vernehmlassung (Steuerreform 17) gegeben (vgl. auch unsere News vom 26. Mai 2017). Die Vernehmlassung dauert bis Dezember 2017. Die Vorlage wird laut der Regierung frühestens 2020 in Kraft treten.
Fr. 18.08.2017
Vorlage des Bundesrats zum AIA stösst auf erheblichen Widerstand
Ab 2019 möchte der Bundesrat mit weiteren 41 Ländern Daten austauschen. Darunter sind Staaten wie Russland, China, Saudiarabien und andere Länder mit fraglicher Rechtsstaatlichkeit. Angehörte Experten haben sich zu diesem Informationsaustausch kritisch geäussert. Der Bundesrat hat zugesichert, vor den ersten Datenlieferungen im September 2019 noch einen Prüfbericht über die Partnerländer vorzulegen (NZZ vom 18.08.2017).
Fr. 18.08.2017
Steuerort für Maklerprovisionen ändert sich ab 1. Januar 2019
Der Bundesrat hat beschlossen, eine Änderung des Steuerharmonisierungsgesetzes beim Besteuerungsort von Maklerprovisionen aus Immobiliengeschäften ab 1. Januar 2019 in Kraft zu setzen. Der Ort der Besteuerung für Maklerprovisionen ist neu am Wohnort des Maklers bzw. am Sitz der Maklerfirma, sofern sich dieser in der Schweiz befindet. Künftig fällt die Besteuerung der Vermittlungsprovisionen nur dann am Grundstücksort an, wenn der Makler keinen Wohn- oder Geschäftssitz in der Schweiz hat.
Do. 17.08.2017
Eigenmietwert soll (erneut) abgeschafft werden
Die Wirtschaftskommissionen des National- und des Ständerats wollen die Besteuerung des Eigenmietwerts abschaffen. Umstritten ist aber, ob auch alle damit verbundenen Abzüge aufzuheben sind. Die Skepsis gegenüber einem konsequenten Systemwechsel ist nach wie vor gross. Die WAK des Ständerats soll nun eine konkrete Vorlage ausarbeiten (NZZ vom 17.08.2017).
Mo. 07.08.2017
Einschätzung nach pflichtgemässem Ermessen
Im Jahr 2015 sorgte ein Fall einer Ärztin für Schlagzeilen, welche durch immer höhere Einschätzungen der Steuerbehörde in den Ruin getrieben wurde. Die Ärztin war jahrelang gesundheitlich nicht in der Lage, ihre Steuererklärung einzureichen. Das Bundesgericht gibt nun der Forderung der Frau weitgehend recht und erklärt die Steuereinschätzungen für diejenigen Jahre nichtig, wo ihr Lohn bereits gepfändet worden war. Das Bundesgericht beurteilt die Praxis der Steuerbehörden als krass willkürlich, nachdem bspw. ein Einkommen von CHF 750'000 angenommen wurde obwohl die Frau lediglich CHF 250'000 verdiente (NZZ vom 04.08.2017).
Do. 29.06.2017
Meldepflicht für Berater
Die EU-Kommission will in allen EU-Ländern die Vermittler (z.B. Steuerberater, Banken, Anwälte etc.) verpflichten, empfohlene Modelle zur «aggressiven Steuerplanung» für Unternehmen oder Privatpersonen den Steuerbehörden des entsprechenden Landes zu melden. Die Schweiz wird vorerst keine Regelung diesbezüglich vorsehen (NZZ vom 27.06.2017).
Mo. 19.06.2017
Bundesrat will Eigenkapitalaufbei bei Banken erleichtern
Der Bundesrat hat die Vernehmlassung zum Bundesgesetz über die Berechnung des Beteiligungsabzuges bei Too-big-to-fail (TBTF)-Instrumenten eröffnet. Das Bundesgesetz soll verhindern, dass die Steuerbelastung der Konzernobergesellschaften von Banken durch die Ausgabe von TBTF-Instrumenten ansteigt. Die Neuerung führt die bereits in Kraft getretene Befreiung dieser Instrumente von der Verrechnungssteuer und der Stempelabgabe für die Gewinnsteuern fort und stärkt die Eigenkapitalbasis der Banken.
Do. 08.06.2017
Schweiz unterzeichnet BEPS-Übereinkommen
Die Schweiz hat am 7. Juni 2017 in Paris das multilaterale Übereinkommen zur Verhinderung der Gewinnverkürzung und Gewinnverlagerung gemäss dem BEPS Mindeststandard unterzeichnet. Die Schweiz wird diese Mindeststandards entweder im Rahmen des multilateralen Übereinkommens oder auf dem Weg der bilateralen Aushandlung von Doppelbesteuerungsabkommen umsetzen.
Fr. 26.05.2017
Umrisse der neuen Vorlage zur Unternehmenssteuerreform
Die Umrisse der neuen Vorlage der Unternehmenssteuerreform zeichnen sich langsam ab. Ein Steuerabzug auf Zinsen von überdurchschnittlichem Eigenkapital soll auf Bundesebene nicht mehr möglich sein. Ebenso sollen Software-Erträge nicht mehr als Patenteinnahmen qualifizieren. Zudem soll die Besteuerung der Dividendenerträge auf Firmenbeteiligungen erhöht werden. Ferner soll das Minimum der kantonalen Kinder- und Ausbildungszulagen steigen (NZZ vom 26.05.2017).
Mo. 22.05.2017
Steuerfusserhöhung im Kanton Luzern abgelehnt
Im Kanton Luzern ist die von Regierung und Parlament beantragte Steuerfusserhöhung von 1,6 auf 1,7 Einheiten abgelehnt worden. Die Stimmberechtigten haben sich mit 54.3 % Nein-Stimmen gegen Mehreinnahmen durch eine Steuererhöhung im Umfang von 64 Millionen Franken ausgesprochen.
Fr. 07.04.2017
Bundesrat lehnt Gegenentwurf zur Volksinitiative zum Bankgeheimnis ab
Die Volksinitiative «Ja zum Schutz der Privatsphäre» will das Bankgeheimnis in der Bundesverfassung verankern. Um die Schwächen dieser Initiative auszubügeln, hat die nationalrätliche Wirtschaftskommission letztes Jahr den direkten Gegenentwurf gegenübergestellt, der präziser formuliert ist. Der Bundesrat will jedoch auch vom Gegenentwurf nichts wissen. Beim Schutz der Privatsphäre sieht er keinen Handlungsbedarf (NZZ vom 06.04.2017).
Fr. 07.04.2017
Steuerstreit Schweiz-Frankreich
Aufgrund der gestohlenen Bankdaten der HSBC Genf stellten Frankreich und einige andere Länder in Bern Gesuche um Steueramtshilfe. Das Bundesgericht hat nun entschieden, dass die Schweiz ein auf diesen Daten beruhendes Gesuch aus Frankreich ablehnen muss. Laut Schweizer Gesetz liefert Bern keine Auskünfte, wenn Amtshilfegesuche auf Informationen beruhen, die duch hierzulande strafbare Handlungen erlangt wurden. Offen liess das Bundesgericht aber, ob die Schweiz auch ähnliche Gesuche aus Drittländern, welche die Daten nicht direkt vom Dieb erhalten haben, ablehnen muss (NZZ vom 06.04.2017).
Fr. 10.03.2017
Konzernfinanzierung in der Schweiz soll erleichtert werden
Der Bundesrat stärkt Finanzierungstätigkeiten von Konzernen in der Schweiz. Die Änderung betrifft diejenigen Konzerne, bei denen eine inländische Konzerngesellschaft (Garantin) eine Obligation einer zum gleichen Konzern gehörenden ausländischen Konzerngesellschaft (Emittentin) garantiert. Die Änderungen treten am 1. April 2017 in Kraft.
Do. 23.02.2017
Bundesrat will rasche Erarbeitung einer neuen Steuervorlage
Der Bundesrat hat beschlossen, die inhaltlichen Eckwerte für eine neue Steuervorlage im Nachgang zur Abstimmung über die Unternehmenssteuerreform III bis spätestens Mitte 2017 auszuarbeiten. Die steuerlichen Sonderregeln zu den Statusgesellschaften sollen abgeschafft werden, wie das die Schweiz international in Aussicht gestellt hat.
Mo. 13.02.2017
Unternehmenssteuerreform III
Der Schweizer Souverän hat mit 59.1 % die Unternehmenssteuerreform III abgelehnt. Der Bundesrat ist nun angehalten, möglichst bald eine neue Steuerreform zu unterbreiten. Das Schweizer Steuerrecht ist nämlich zwingend in gewissen Bereichen anzupassen (z.B. Holdingbesteuerung, Besteuerung von Verwaltungsgesellschaften), um EU konform zu sein.
Mi. 01.02.2017
Bundesrat setzt geändertes Meldeverfahren bei der Verrechnungssteuer in Kraft
Am 15. Februar 2017 tritt die Änderung des Bundesgesetzes über die Verrechnungssteuer in Kraft. Das hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 1. Februar 2017 beschlossen. Innerhalb eines Jahres ab Inkrafttreten können Gesellschaften nun auf Gesuch hin bereits bezahlte Verzugszinsen zurückfordern, die sie entrichten mussten, weil sie konzerninterne Dividendenzahlungen nach Ablauf der 30-tägigen Frist der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) gemeldet hatten.
Die Einreichungsfristen bleiben unverändert. Künftig kann trotzdem das Meldeverfahren nach Ablauf der 30-tägigen Meldefrist noch angewendet werden, sofern die materiellen Voraussetzungen erfüllt sind. Es ist jedoch kein Verzugszins geschuldet. Neu wird die verspätete Meldung mit einer Busse von maximal 5000 Franken bestraft.
                                   


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